WOMMA Summit 2 - mein Resümee
Zurück in der Agentur nach einem irren Trip rund um die halbe Welt. Mein Rückblick auf den WOMMA-Kongress ist zwiespältig. ,
Zunächst zu meinem Vortrag: das Feedback, das ich bekommen habe, hat mich sehr gefreut. "Der Unterschied zu vielen anderen Vorträgen war, dass du auch über Probleme geredet hast und auf die Fragen offen geantwortet hast." Dafür ein großes Danke.
Damit ist aber auch schon einiges über das WOMMA Summit gesagt. Mein Eindruck - und auch der von einigen anderen - ist der, dass in Washington nicht viel neues passiert ist. Die Inhalte haben sich oft wiederholt, es waren einige wenige Referate, von denen man lernen konnte. Insbesondere der Vortrag von John Moore von Brandautopsy hatte es in sich. Obwohl ich gerade sein Buch fertig gelesen habe war John eine Show für sich. Er ist ein brillanter Redner, sein Wissen über Word-of-Mouth ist ohne Übertreibung RIESIG und er selbst ein unglaublich sympathischer, offener Mensch (was ich leider von einigen anderen "Stars" der Branche nicht behaupten kann und will).
Ich denke mir, dass sich WOMMA in einer Transformationsphase befindet. Nach der Gründungsgeschichte geht es jetzt mehr darum, neue Mitglieder zu gewinnen. Und darum sage ich, das war eine Verkaufsveranstaltung, leider. Die vorhergegangenen Veranstaltungen brachten starke inhaltliche Fortschritte für mich und andere. Wenn mich Kongressteilnehmer fragen: "Was soll ich zuhause erzählen, wenn mich mein Chef fragt" - dann sagt das vielleicht ein wenig über den eigenartigen Nachgeschmack, den die drei Tage hinterlassen haben. Dazu war das Umfeld in Washington DC nicht dazu angebracht, die Stimmung zu steigern.
Ich selbst habe aber doch beschlossen, den letzten Eindruck am stärksten wirken zu lassen. Und der war positiv. Das Panel über Politik und Word-of-Mouth war trotz seiner Fokussierung auf den US-Markt extrem inspierend. Und dafür hat es sich gelohnt.
Für das Netzwerken selbst war der Kongress ok, einige neue Menschen habe ich kennengelernt, andere besser als vorher. Und das zählt.
Axel Maier

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