Seit gestern früh rede ich über ein Thema. Und die Medien berichten über ein Thema. Und offensichtlich ist es Thema in der Blogosphere. Nein, es geht nicht über die neue österreichische Bundesregierung und gehaltene bzw. gebrochene Wahlversprechen. Es geht um iphone und es geht um die Präsentation die Apple Boss Steve Jobs vorgestern in San Francisco hingelegt hat. Es geht um "4000 Cafe Latte to go", die man bei Starbucks bestellen kann, wenn man zuvor via google maps eine Starbucksfiliale gefunden hat.
Bevor ich mir hier einen Kampf um technische Details des iphone eintrete. Ich rede nicht über Technologie. Genauso wie Martin Oetting halte ich fest: Steve Jobs hat eine Lehrstunde in der Produktion von nacherzählbaren Erlebnissen gegeben. Er hat die Apple-Afficionados begeistert - ich bin mir sicher, dass viele denken, dass nunmehr die Götterdämmerung für MS angebrochen ist - aber viel wichtiger, er hat dem großen Rest der Welt eine Geschichte erzählt, die weitergetragen wurde. Egal wen ich gefragt habe, egal mit wem ich gesprochen habe, alle kannten das iphone, und viele wollen es "unbedingt" haben.
Die Ankündigung der Neuerfindung des Telefons wurde in der einstündigen Rede eingehalten. Und zwar nicht weil das wirklich eine Revolution war, sondern weil die Zuhörer und Zuseher in eine offenbar neue Welt geführt wurden. Jobs hat sie/uns immer wieder aufs neue mitgenommen in die große, schöne Appleworld (und in der am Ende, wenn wir alle mac-user sind, wirklich gutes Design und Weltfrieden herrscht ;-))
Das Unternehmen hat sich gestern wieder als DER Innovator präsentiert.
Ich schätze, Apple wird nicht in Werbung investieren müssen. Die Investition ins Produkt und in die Präsentation war ausreichend.
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Axel Maier

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