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TECHNORATI

Recommended Books

March 03, 2009

Gedankenlesen 2.0

Nicht zuletzt die Wahlergebnisse hier in K. bestätigen einen meiner Lieblingssätze (Frage am Rande: ist es eigentlich eine Sucht der PR-Berater dauernd "Sinn"sprüche abzulassen?): "Nicht lässt sich so schwer prognostizieren wie die Zukunft". 


Wahrsagerei und Gedankenlesen - nebenbei auch einer der Sünden der Beratungsbranche - lehne ich unter anderem auch aus selbsttherapeutischen Gründen ab. Dennoch möchte ich auf eine sehr lustige Form des "Gedankenlesens (quasi 2.0)" verweisen. Hier der Link - viel Spass damit. 

Spread the word and spread a smile.

Axel Maier

January 19, 2009

Krisen machen uns anders

In seinem Buch "Mehr als Champion" erklärt Jan Philipp Reemtsma wie es DER Boxer Muhammad Ali mit Krisen (Niederlagen) gehalten hat und aller Voraussicht nach immer noch hält. 

Ich zitiere aus dem Gedächtnis: "Niederlagen sind schmerzhaft. Man möchte schreien und weinen und gegen die Wand schlagen, wenn man ein Geschäft verliert, wenn einem die Frau mit einem anderen durchbrennt .... Niederlagen machen NICHT stärker. Sie machen anders." Sie müssen im Falle der Krisenbewältigung verändern, denn die Krise (als Niederlage) zeigt nichts anderes an, als einen Bruch mit dem Weg, den man bisher begangen hat. 


Und was heißt das für die gegenwärtige Krise? Änderung und das Vertrauen in jene Stärke, die uns alle am Leben hält: Einmal öfter aufstehen als niederfallen. 

YES, WE CAN. CHANGE WE CAN BELIEVE IN.


Axel Maier

October 01, 2008

Ich nehme, was SIE hat!

Nach meinen letzten Erfahrungen in einem Supermarkt wurde mir wieder einmal bewusst, wie sehr Menschen Orientierung brauchen. Und diese sollte idealerweise aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen, besonders wenn es um den Erwerb neuer bzw. unbekannter Produkte/Dienstleistungen geht. Schließlich soll das Risiko einer Fehlinvestition möglichst gering gehalten werden.

Mich hat man ohne mein Zutun zu einer offensichtlich glaubwürdigen Expertin auf dem Gebiet der Haushaltsreiniger und Süsswaren gemacht.
Eine mir wildfremde Frau nähert sich mir im Supermarkt vor den Regalen mit Reinigungsmitteln. "Sagen Sie doch bitte mal, Fräulein (Anmerkung: schon alleine wegen dieser Anrede war ich besonders freundlich), womit reinigen Sie denn ihre Toilette?" Achtung, jetzt wird's persönlich "Da gibt es ja so viel Zeugs, das kann ich ja nicht alles probieren. Mit dem XY krieg ich die komischen Ränder nicht weg. Sie wissen schon, Urinstein. Was können Sie mir denn empfehlen?"

Ich erzähle ihr über meine Erfahrung mit unterschiedlichen Reinigern, Vor- und Nachteile inklusive. Sie trifft rasch eine Entscheidung und verabschiedet sich mit den Worten: "Danke. Wenn Sie mit dem zufrieden sind, dann bin ich es bestimmt auch!". Hm...

An einem anderen Tag im selben Supermarkt. Ich stehe bereits an der Kasse, meine Einkäufe liegen auf dem Förderband. Ich drehe mich nochmals um und sehe Schokoriegel in einer Wühlkiste. Hinter mir steht eine alte Frau mit Milch und Brot in Händen. Ich dränge mich an ihr entschuldigend vorbei, um besagte Schokoriegel noch mit aufs Förderband zu legen. Die alte Dame mustert mich von oben bis unten, schaut auf die anderen Dinge, dich ich gedenke käuflich zu erwerben, schaut mich NOCH EINMAL von oben bis unten an und, jetzt kommt's, geht dann auch zurück zur Wühlküste und nimmt sich exakt diesselbe Sorte Schokoriegel raus. Ist das ein Zufall?

Connie Ortner


September 22, 2008

Hilfe erbeten: Was sagt uns das alles und was heißt SHD??

Wieder mal etwas besonders interessantes aus der bunten Welt der Pressemitteilungen:

Unter dem durchaus vielsprechenden Titel: "Prinz zu Schaumburg-Lippe: Traum-Hochzeit im Schloss Schönbrunn" zu einer Hochzeit, die bereits am 20. September 2008 a.D. stattfand, habe ich heute am 22. September 2008 a.D. die Mitteilung lesen dürfen, dass es zu einer feierlichen Vermählung im europäischen Hochadel gekommen ist.

Es waren zwar nicht "Hinz und Kunz" als Gäste der prominenten Feierlichkeit geladen, aber offenbar "Dies und das aus Von und Zu". Allerschlimmstes, so durfte ich erleichtert erfahren, konnte vermieden werden, nämlich solches:


Unangebrachte und übertriebene Versuche eines
Selbstdarstellers sich sogar am Hochzeitstag auf Kosten des
Brautpaares Publicity zu schaffen, waren dank der österreichischen
und deutschen tugendhaften Medien vergebens.

Mit einem viel zu saloppen "Gott sei's gedankt" weiter im Text:
"Herzliche Glück und Segenswünsche Euch beiden von ganzem Herzen Eure
Bieta."

Was nun das heißen mag?

Aber nicht genug: den Abschluss der Meldung hab ich auch beim vierten Durchlesen nicht verstanden:

Das traumhafte Brautkleid der Gemahlin von SHD. Waldemar Prinz zu
Schaumburg-Lippe hat der Brautsalon Klagenfurt (brautsalon.at) am
Wörthersee für die Princely Wedding Schaumburg-Lippe gefertigt, wozu
eine Hand voll erlesener Gäste von allen Kontinenten anreisten.

Himmel noch einmal, was heißt das?
Und was heißt SHD?
Kennt sich jemand aus mit den Abkürzungen der Adelswelt.
Wenn nicht, nicht so wichtig. Die ganze Sache haben wir in Österreich im November 1918 zu den Akten gelegt. Und wer es immer noch nicht kapiert. Damit wir diese Abkürzungen und Huldigungen nie mehr aussprechen oder auch nur verstehen müssen: Am 28. September ist WAHLTAG.

Spread the word, spread a smile and spread democracy
Axel Maier

September 19, 2008

Persönliche Begegnungen und inhaltliche Dejavus

Komm her, altes, kluges Sprichwort: "Man begegnet sich zumindest zweimal im Leben".

Manchmal ist das schön, manchmal weniger. Ich bin - hab das hier ja auch schon Mal gebloggt - im Oktober vergangenen Jahres Martin Oetting begegnet, bei einem Word-of-Mouth-Kongress in Zagreb. Das war nicht das erste Mal, dass wir uns über den Weg gelaufen sind - denn wir hatten schon das Vergnügen gemeinsam eine Seite im Medianet zu befüllen. Nur in Zagreb haben wir das erste und bislang einzige Mal miteinander gesprochen.

Am Mittwoch schreibt mir Martin ein Mail und fragt mich, ob ich für ihn am 8. Versandhandelstag einspringen, an dem er aus unvorhergesehenen Gründen nicht teilnehmen konnte. Für mich hat sich dadurch die Gelegenheit ergeben, wieder mal mit dem Flugzeug in die große Stadt zu reisen und mir wieder mal den Mund über Mundpropaganda fuselig zu reden.

Das Thema Word-of-Mouth ist in den vergangenen Monaten immer weiter aus meinem Blickfeld gerückt, zu sehr hält unser Team und mich die klassische PR-Arbeit in Atem.

Nur: dazustehen und wieder einmal über Word-of-Mouth zu sprechen - und mich davor intensiv damit auseinanderzusetzen .... Was soll ich sagen? Ein geiles Gefühl.

Gestern referiert, heute mit einem Kunden ein Brainstorming und eine kleine, feine Word-of-Mouth-Idee war geboren. Wir pflegen und hegen sie und hoffen beide inständig, dass wir am Montag immer noch davon überzeugt sind und auch genauer wissen, wie wir sie in die Tat umsetzen.

Man begegnet ihnen öfter im Leben, den interessanten Menschen und den guten Ideen. Ich pack das Sprichwort ein und geh ins Wochenende.

Spread the word and spread a smile
Axel Maier

August 27, 2008

B. geht und was bleibt?

B. sagte mir, er geht. Länger als eineinhalb Jahre hat er mich begleitet. War da, wollte nur Fragen stellen. Hat mich bewegt, bewegt, soweit weg von dem, wer ich war und dorhtin wo und was ich jetzt bin.  B., mit dem ich bis heute per Sie bin. Es war richtig, B. zu treffen. Und dann kann es kein Zufall sein, meinen 39. Geburtstag in einer Form zu feiern, die ich so nicht kannte. B. war nicht dabei, sondern die Menschen, die ich liebe. All diese Mensc hen, hier in K. und dort in der großen Stadt aus der ich komme, sie waren alle da. Alle so wichtig.
B. geht nach D. und schreibt hoffentlich sein Buch. Ich hab ihm angeboten, die PR dafür zu machen. "Herr B.", würde ich gesagt haben,  "ich würde Sie weiterempfehlen. Meinen Freunden. Aber nur denen."
"Herr B.", würde ich gesagt haben,  "ich habe ein Lied für Sie oder einen kurze Passage aus einem Lied":

Doch es ist gut wie es ist.
Der Mensch lernt nur, wenn er Scheiße frisst,
sonst reift er nicht.
Er weiß doch nichts.
Ich weiß noch nicht,
wann verstreicht die Frist?

Das hat die Welt noch nicht gesehen.
Trotzdem ist Liebe wunderschön,
ist unsichtbar und trotzdem da.
Freude und Leid das ganze Jahr,
man nimmt das Leben sonst nicht wahr.

Denn mit dem Herz sind wir meist blind.
Wer von uns ist schon wie ein Kind?
Offen für alles wie der Wind,
der doch dem Meer den Regen bringt
Er ist so frei und doch gewillt.

Als B. ging hab ich ihn umarmt. Gesagt hab ich nichts, ich hoffe, er liest es.

Spread the word and your smile. The world deserves it. You deserve it.
Axel Maier

 

June 23, 2008

Teil des Experiments: Ich über Dave Balter über Word-of-Mouth-Marketing

Drei Jahre nach dem Erscheinens seines Buches "Grapevine", hat BzzAgent Gründer Dave Balter sein neuestes Werk veröffentlicht. Balter, ganz und gar den Grundsätzen der Mundpropaganda verpflichtet, stellt "The Word of Mouth Manual Vol. II" aber nicht bloß zum Verkauf, er lässt es auch gratis via downlaod vertreiben. Also um das zu erledigen, folge ich hiermit seiner Aufforderung "Go ahead, share it with as many people as you'd like" (dieser Link kommt über den BrandAutopsy Blog von John Moore, einem der ausgewählten Vertriebs"wege" Balters) - und denke mir: ist das der eigentliche Zweck des Buches? Bin ich Teil des Balterschen Experiments?

Nun, was gibt es zu sagen, über dieses neue Buch? Zunächst mal, man ist schnell durch - ein Tag reicht. Und bleibt mit zumindest zwei Fragen zurück: Kenn ich das nicht schon? bzw. und was jetzt?
Die Einblicke, die Balter in sein Unternehmen BzzAgents gewährt sind aufschlussreich und sollten allen Kommunikationsfachleuten zu denken geben. Die Vorteile persönlicher, direkter Kommunikation, das Ernstnehmen der Kunden durch individuelle Betreuung - das ist ein/der Schlüssel zum erfolgreichen Einsatz von Mundpropaganda. Bei BzzAgents heißt die diesbezügliche Abteilung Communications Development Group (Com Dev) und Balter führt sehr umfangreich aus, warum sich BzzAgents für eine personalintensive Lösung und eben nicht für automatisierte Kommunikation entschieden hat.

Besonders eindringlich warnt er vor Abkürzungen, also dem überhasteten und nur taktischen Einsatz von Mundpropaganda, sondern plädiert - wiederum sehr ausführlich - für den langfristigen, strategischen  Aufbau von dialogorientierten Fundamenten der Kommunikation in Untenehmen (wobei er Falco bzw. Grateful Dead als Beispiele für ein "One Hit Wonder" bzw. für wirkliche Stars, die nachhaltig eine treue Fan-Community aufgebaut haben, heranzieht. Die Rache des Falken wird er leider nicht mehr zu spüren bekommen - dafür verkaufen wir den Amis bis auf weiteres "zehn Deka Polnische in einer Semmel um 100 Schilling als the "famous Wiener Schnitzel"" ;-))

Balter setzt sich auch mit einer Reihe von Vorurteilen gegenüber dem BzzAgents-Ansatz auseinander und rechnet kurz einen Kosten-Nutzen-Vergleich von Mundpropaganda mit Fernsehwerbung vor.

Vielleicht, weil  ich den Eindruck habe, beinahe alles schon irgendwann gehört zu haben, bleibt mein persönliches Resümee eher zurückhaltend. Ein Absatz ist aber zu schön, um ihn an dieser Stelle nicht zu erwähnen:

From the outside, word of mouth seems like an awfully easy channel to tap into. Just get bunch of costumers together and give them a reason to talk to each other. But the reality ist that the power of the medium is affected by the most subtle of social norms. It's about how we talk to each other and what makes us willing to share our opinions, which makes it a more flexible and fluid medum than any other.

Schön gesagt. Also, selber lesen, Meinung bilden - mir persönlich hat "Grapevine" besser gefallen.

STOPP, STOPP, STOPP. Ich denk mir, jetzt weiß ich, warum ich mir schwer tue. Natürlich schreibt Balter aus der Perspektive des erfolgreichen Word-of-Mouth Unternehmers - und er schreibt, aus meiner Sicht an seiner Erfolgsgeschichte, das ist auch sein gutes Recht. Aber, um es in den Worten von Duncan Watts auszudrücken: "To make use of social influence, we need theories, not stories".

Balters Theorie ist zweifellos jene, dass man die Menschen (rasch) zu beeinflussen versuchen sollte, die am einfachsten zu beeinflussen sind - damit entspricht sein neuer Vertriebsweg - via download - seinem Konzept. Womit ich eine Frage vom Anfang dieses Eintrages beantworte: offenbar bin ich Teil des Balterschen Experiments. Der Witz besteht nicht nur im Vertriebsweg - download -sondern auch im Preis.

Das Buch kostet bei Amazon 45 Dollar, der Download scheinbar nichts - also wäre ich ja blöd, mir so eine  Chance entgehen zu lassen - und erzähl das hier weiter. In den ersten 48 Stunden wurde "The Word of Mouth Manual Vol. II" bereits 35.000 Mal heruntergeladen. Ich schreib drüber, also wiederum "talk, talk, talk". Was ich darüber schreibe, bleibt mir überlassen - "It's about how we talk to each other and what makes us willing to share our opinions, which makes it a more flexible and fluid medum than any other"- falls schon vergessen.

In einer seiner WOMMA-Vorträge hat Balter einst u.a. "anderen persönliches Wissen zu demonstrieren" als Grund für das Funktionieren von Word of Mouth deklariert. Jetzt komm ich mir erst recht vor, als würde ich in der Falle sitzen...

Spread the word and spread a smile

Axel Maier

May 19, 2008

Warum steh ich nicht in der Zeitung, Herr Agenturchef!

Es soll ja hin und wieder vorkommen, dass sich Kunden von PR-Agenturen darüber beschweren, dass sie NICHT in der Zeitung stehen. Ja, das soll tatsächlich vorkommen. Selbst der Hinweis "Wir tun unser Bestes, aber wir schreiben die Zeitung nicht!" soll - ebenfalls hin und wieder - die Situation für die Agentur nicht verbessern, schließlich hat ja der Kunde sein gutes Geld für eine Presseaussendung oder -veranstaltung gezahlt und erwartet sich im Gegenzug ausführliche Berichterstattung.

Eine kleine Hilfe für Agenturen kann der Ehrenkodex des PRVA bieten, den man hier findet. Unter Pkt. 13 ist ausdrücklich angeführt, dass Medienresonanz nicht garantiert werden kann. (Beim Schreiben dieser Zeilen fällt mir zum Beispiel ein Kunde aus meiner "Wiener Zeit" ein, der ein Erfolgshonorar vereinbaren wollte - im Sinne von "Wir zahlen, wenn wir dafür pro Woche in XY Tageszeitungen, pro Monat in XY Wochenzeitungen und soundso oft in Monatszeitungen erscheinen". Wir haben den Kunden damals abgelehnt.)

Allerdings verweist dieser Ehrenkodex unter anderem auch darauf, dass Koppelungsgeschäfte untersagt sind (Pkt. 10). Also die Frage "Wir schalten bei euch, wie schaut's aus, was kriegen wir dafür?" ist ab diesem Zeitpunkt tabu (sie soll ja auch hin und wieder vorkommen). Wichtig erscheint mir, den Ehrenkodex vor einem etwaigen Vertragsabschluss herzuzeigen - und ihn auch zu beherzigen.

Selbstverständlich ist dieser Ehrenkodex teilweise schwammig und "no-na", die Grenzen sind manchmal nicht klar gezogen. Formulierungen, wie "PR-Fachleute handeln auf Basis ihrer ethischen Grundsätze", ermuntern dazu, die eigenen Maßstäbe als Basis für die Be- und Verurteilungen anderer zu verwenden. Noch verführender ist es, diese Grundsätze für die nachträgliche Rechtfertigung des eigenen Fehlverhaltens heranzuziehen. Es fehlen mir auch die Konsequenzen in diesem Ehrenkodex, es ist noch viel Gummi drin. Alles in allem halte ich ihn aber für eine gute Arbeitsgrundlage.

Jetzt kann man fragen: "Ja, wenn ihr keine Garantie abgebt, wofür kriegt ihr dann eure Kohle?".
Ja, kann man.

Spread the word and spread a smile
Axel Maier

May 14, 2008

Alltagsfragen rund um kugelsichere Westen

Habe gerade eine Presseaussendung von BASF zum Thema "Aus was besteht eine kugelsichere Weste?" erhalten (Hoffentlich nicht aus einem Material, das ähnliche Qualität wie diese Headline aufweist). Nun, nicht dass ICH konkret nachgefragt hätte. Nein. BASF betreibt einen Podcast, der sich folgender Aufgabenstellung widmet: "In unterhaltsamen Episoden beantwortet der Chemie Reporter jede Woche Alltagsfragen unserer Podcasthörer rund um das Thema Chemie."

So gestaltet sich der Alltag heutzutage, einer stellt sich die belanglose Frage: "Warum Krieg?", der andere möchte wissen, woraus "bequemere Schutzkleidung" besteht. Die Zeiten ändern sich ja bekanntlich schneller als je zuvor, denn: " Gegen ein Schwert oder einen Pfeil schützte man sich früher mit Panzerungen aus Leder, Bronze oder Eisen." Ja, ja schon früher bestand der Alltag aus so manch unterhaltsamer Episode.

Soll sein, ich wünsche einen unterhaltsamen 14. Mai, mit all jenen Alltagsfragen, die einem bei starker Sonneneinstrahlung durch den Kopf gehen mögen. Zum Beispiel, ob zuviel Chemie die eine oder andere unterhaltsame Episode in einen sonst eher grauen Alltag zaubern kann?

Spread the word and spread a smile
Axel Maier

April 22, 2008

Kettcar und Heiner Müller

"Optimismus", sagte Heiner Müller, "ist nur ein Mangel an Information". Mein Optimismus, dass die neue Kettcar-CD mir meinen Frühling retten wird, nun der beruhte auch auf zu wenigen Informationen. Denn die Realität ist, auch der Sommer ist in trockenen Tüchern.

Ein Toast
auf das Leben
seine Lügen
und wie wir uns zeitlebens abmühen
für nichts
und gar nichts
Ein Toast
auf das Leben
einen Platz
auf dem man einfach nur sein kann
wie man ist
wer man ist

Danke

Spread the word and spread a smile
Axel Maier