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June 23, 2008

Teil des Experiments: Ich über Dave Balter über Word-of-Mouth-Marketing

Drei Jahre nach dem Erscheinens seines Buches "Grapevine", hat BzzAgent Gründer Dave Balter sein neuestes Werk veröffentlicht. Balter, ganz und gar den Grundsätzen der Mundpropaganda verpflichtet, stellt "The Word of Mouth Manual Vol. II" aber nicht bloß zum Verkauf, er lässt es auch gratis via downlaod vertreiben. Also um das zu erledigen, folge ich hiermit seiner Aufforderung "Go ahead, share it with as many people as you'd like" (dieser Link kommt über den BrandAutopsy Blog von John Moore, einem der ausgewählten Vertriebs"wege" Balters) - und denke mir: ist das der eigentliche Zweck des Buches? Bin ich Teil des Balterschen Experiments?

Nun, was gibt es zu sagen, über dieses neue Buch? Zunächst mal, man ist schnell durch - ein Tag reicht. Und bleibt mit zumindest zwei Fragen zurück: Kenn ich das nicht schon? bzw. und was jetzt?
Die Einblicke, die Balter in sein Unternehmen BzzAgents gewährt sind aufschlussreich und sollten allen Kommunikationsfachleuten zu denken geben. Die Vorteile persönlicher, direkter Kommunikation, das Ernstnehmen der Kunden durch individuelle Betreuung - das ist ein/der Schlüssel zum erfolgreichen Einsatz von Mundpropaganda. Bei BzzAgents heißt die diesbezügliche Abteilung Communications Development Group (Com Dev) und Balter führt sehr umfangreich aus, warum sich BzzAgents für eine personalintensive Lösung und eben nicht für automatisierte Kommunikation entschieden hat.

Besonders eindringlich warnt er vor Abkürzungen, also dem überhasteten und nur taktischen Einsatz von Mundpropaganda, sondern plädiert - wiederum sehr ausführlich - für den langfristigen, strategischen  Aufbau von dialogorientierten Fundamenten der Kommunikation in Untenehmen (wobei er Falco bzw. Grateful Dead als Beispiele für ein "One Hit Wonder" bzw. für wirkliche Stars, die nachhaltig eine treue Fan-Community aufgebaut haben, heranzieht. Die Rache des Falken wird er leider nicht mehr zu spüren bekommen - dafür verkaufen wir den Amis bis auf weiteres "zehn Deka Polnische in einer Semmel um 100 Schilling als the "famous Wiener Schnitzel"" ;-))

Balter setzt sich auch mit einer Reihe von Vorurteilen gegenüber dem BzzAgents-Ansatz auseinander und rechnet kurz einen Kosten-Nutzen-Vergleich von Mundpropaganda mit Fernsehwerbung vor.

Vielleicht, weil  ich den Eindruck habe, beinahe alles schon irgendwann gehört zu haben, bleibt mein persönliches Resümee eher zurückhaltend. Ein Absatz ist aber zu schön, um ihn an dieser Stelle nicht zu erwähnen:

From the outside, word of mouth seems like an awfully easy channel to tap into. Just get bunch of costumers together and give them a reason to talk to each other. But the reality ist that the power of the medium is affected by the most subtle of social norms. It's about how we talk to each other and what makes us willing to share our opinions, which makes it a more flexible and fluid medum than any other.

Schön gesagt. Also, selber lesen, Meinung bilden - mir persönlich hat "Grapevine" besser gefallen.

STOPP, STOPP, STOPP. Ich denk mir, jetzt weiß ich, warum ich mir schwer tue. Natürlich schreibt Balter aus der Perspektive des erfolgreichen Word-of-Mouth Unternehmers - und er schreibt, aus meiner Sicht an seiner Erfolgsgeschichte, das ist auch sein gutes Recht. Aber, um es in den Worten von Duncan Watts auszudrücken: "To make use of social influence, we need theories, not stories".

Balters Theorie ist zweifellos jene, dass man die Menschen (rasch) zu beeinflussen versuchen sollte, die am einfachsten zu beeinflussen sind - damit entspricht sein neuer Vertriebsweg - via download - seinem Konzept. Womit ich eine Frage vom Anfang dieses Eintrages beantworte: offenbar bin ich Teil des Balterschen Experiments. Der Witz besteht nicht nur im Vertriebsweg - download -sondern auch im Preis.

Das Buch kostet bei Amazon 45 Dollar, der Download scheinbar nichts - also wäre ich ja blöd, mir so eine  Chance entgehen zu lassen - und erzähl das hier weiter. In den ersten 48 Stunden wurde "The Word of Mouth Manual Vol. II" bereits 35.000 Mal heruntergeladen. Ich schreib drüber, also wiederum "talk, talk, talk". Was ich darüber schreibe, bleibt mir überlassen - "It's about how we talk to each other and what makes us willing to share our opinions, which makes it a more flexible and fluid medum than any other"- falls schon vergessen.

In einer seiner WOMMA-Vorträge hat Balter einst u.a. "anderen persönliches Wissen zu demonstrieren" als Grund für das Funktionieren von Word of Mouth deklariert. Jetzt komm ich mir erst recht vor, als würde ich in der Falle sitzen...

Spread the word and spread a smile

Axel Maier

May 19, 2008

Warum steh ich nicht in der Zeitung, Herr Agenturchef!

Es soll ja hin und wieder vorkommen, dass sich Kunden von PR-Agenturen darüber beschweren, dass sie NICHT in der Zeitung stehen. Ja, das soll tatsächlich vorkommen. Selbst der Hinweis "Wir tun unser Bestes, aber wir schreiben die Zeitung nicht!" soll - ebenfalls hin und wieder - die Situation für die Agentur nicht verbessern, schließlich hat ja der Kunde sein gutes Geld für eine Presseaussendung oder -veranstaltung gezahlt und erwartet sich im Gegenzug ausführliche Berichterstattung.

Eine kleine Hilfe für Agenturen kann der Ehrenkodex des PRVA bieten, den man hier findet. Unter Pkt. 13 ist ausdrücklich angeführt, dass Medienresonanz nicht garantiert werden kann. (Beim Schreiben dieser Zeilen fällt mir zum Beispiel ein Kunde aus meiner "Wiener Zeit" ein, der ein Erfolgshonorar vereinbaren wollte - im Sinne von "Wir zahlen, wenn wir dafür pro Woche in XY Tageszeitungen, pro Monat in XY Wochenzeitungen und soundso oft in Monatszeitungen erscheinen". Wir haben den Kunden damals abgelehnt.)

Allerdings verweist dieser Ehrenkodex unter anderem auch darauf, dass Koppelungsgeschäfte untersagt sind (Pkt. 10). Also die Frage "Wir schalten bei euch, wie schaut's aus, was kriegen wir dafür?" ist ab diesem Zeitpunkt tabu (sie soll ja auch hin und wieder vorkommen). Wichtig erscheint mir, den Ehrenkodex vor einem etwaigen Vertragsabschluss herzuzeigen - und ihn auch zu beherzigen.

Selbstverständlich ist dieser Ehrenkodex teilweise schwammig und "no-na", die Grenzen sind manchmal nicht klar gezogen. Formulierungen, wie "PR-Fachleute handeln auf Basis ihrer ethischen Grundsätze", ermuntern dazu, die eigenen Maßstäbe als Basis für die Be- und Verurteilungen anderer zu verwenden. Noch verführender ist es, diese Grundsätze für die nachträgliche Rechtfertigung des eigenen Fehlverhaltens heranzuziehen. Es fehlen mir auch die Konsequenzen in diesem Ehrenkodex, es ist noch viel Gummi drin. Alles in allem halte ich ihn aber für eine gute Arbeitsgrundlage.

Jetzt kann man fragen: "Ja, wenn ihr keine Garantie abgebt, wofür kriegt ihr dann eure Kohle?".
Ja, kann man.

Spread the word and spread a smile
Axel Maier

May 14, 2008

Alltagsfragen rund um kugelsichere Westen

Habe gerade eine Presseaussendung von BASF zum Thema "Aus was besteht eine kugelsichere Weste?" erhalten (Hoffentlich nicht aus einem Material, das ähnliche Qualität wie diese Headline aufweist). Nun, nicht dass ICH konkret nachgefragt hätte. Nein. BASF betreibt einen Podcast, der sich folgender Aufgabenstellung widmet: "In unterhaltsamen Episoden beantwortet der Chemie Reporter jede Woche Alltagsfragen unserer Podcasthörer rund um das Thema Chemie."

So gestaltet sich der Alltag heutzutage, einer stellt sich die belanglose Frage: "Warum Krieg?", der andere möchte wissen, woraus "bequemere Schutzkleidung" besteht. Die Zeiten ändern sich ja bekanntlich schneller als je zuvor, denn: " Gegen ein Schwert oder einen Pfeil schützte man sich früher mit Panzerungen aus Leder, Bronze oder Eisen." Ja, ja schon früher bestand der Alltag aus so manch unterhaltsamer Episode.

Soll sein, ich wünsche einen unterhaltsamen 14. Mai, mit all jenen Alltagsfragen, die einem bei starker Sonneneinstrahlung durch den Kopf gehen mögen. Zum Beispiel, ob zuviel Chemie die eine oder andere unterhaltsame Episode in einen sonst eher grauen Alltag zaubern kann?

Spread the word and spread a smile
Axel Maier

April 22, 2008

Kettcar und Heiner Müller

"Optimismus", sagte Heiner Müller, "ist nur ein Mangel an Information". Mein Optimismus, dass die neue Kettcar-CD mir meinen Frühling retten wird, nun der beruhte auch auf zu wenigen Informationen. Denn die Realität ist, auch der Sommer ist in trockenen Tüchern.

Ein Toast
auf das Leben
seine Lügen
und wie wir uns zeitlebens abmühen
für nichts
und gar nichts
Ein Toast
auf das Leben
einen Platz
auf dem man einfach nur sein kann
wie man ist
wer man ist

Danke

Spread the word and spread a smile
Axel Maier

April 03, 2008

Schafft er es?

Dass die Lounge kaum noch bedient wird, ist erklärbar - aber was solls? Der Frühling kämpft hier in K. mit einem von Beginn an schwächelnden Winter. Der Abend heute ist nicht wirklich so warm um draußen zu sitzen, aber ich tus trotzdem.

Was ich sagen will, ist eigentlich nur folgendes (kommt von FIVA):

Wenn es mehr zu sagen gibt außer "Hallo und was geht ab?" ist es /
"ihr seid mir wichtig, ich bin froh das ich euch hab!" /
Selbst wenn ich nach außen hart und zu oft viel zu kühl bin /
wird’s immer wenn ich euch seh´ in mir wieder Frühling!

Spread the word and a smile
Axel Maier

December 31, 2007

Nie mehr 2007

Was bleibt abschließend zu diesem Jahr noch zu sagen?

Es war ein gutes Jahr, für das ich mich bei meinem Team für den Spass, den Einsatz, die Loyalität und dafür, dass Ihr immer da gewesen seid,bedanken möchte.

Bei unseren Kunden, die uns auch in diesem Jahr ihr Vertrauen geschenkt haben.

Bei unseren Lounge-Gästen, die trotz unregelmäßiger Betreuung, unseren Blog immer noch besuchen.

Bei meinen Freunden
Wenn es mehr zu sagen gibt außer "Hallo und was geht ab?" ist es
"ihr seid mir wichtig, ich bin froh das ich euch hab!"
Selbst wenn ich nach außen hart und zu oft viel zu kühl bin
wird’s immer wenn ich euch seh´ in mir wieder Frühling!

Und natürlich bei meinem Lebensmenschen, der immer für mich da ist.
If you could read my mind, love....

Spread the word and spread a smile
Axel Maier

December 13, 2007

Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein

B. sagt von sich selbst, er sei naiv. Auf meinen Einwand, er sei keinesfalls leichtgläubig, sagt er: "Ich glaube zunächst das, was mir die Menschen sagen." B. sagt mir auch, dass die wichtigste Instanz die Realität ist. "Ich prüfe die Dinge an ihrer Wirklichkeit." Ich verstehe B. so, dass man Perspektiven und Szenerien entwickeln kann, aber man sollte mehrere haben, denn die Wirklichkeit macht, was sie will. Nichts ist gefährlicher als eine Lösung, insbesondere, wenn es die einzige ist, die man hat.

Die vergangenen Wochen sind durch Krisenkommunikation geprägt, durch Aufgaben, die emotionalisieren,, weil ich mit Menschen arbeite, die in ganz schwierigen Situationen sind. Ich war dann mit mir nicht zufrieden, wenn ich nur ein Szenario für einen Fall hatte. Wenn dieses plausibel geklungen hat - und dann falsch war.

PR ist die Versuchung, die Welt als Wille und Vorstellung zu sehen. Dieser Versuchung zu widerstehen und dadurch gute Arbeit zu leisten, ist die Herausforderung für einen PR-Berater. Nicht die Grundsätze vergessen und mit ihnen zu arbeiten. Selbst dann nicht, wenn Kunden verzweifeln.

Ein Freund von mir steht heute am Pranger. Er verzweifelt nicht. Ich hätte, wären wir nicht befreundet, mir rasch ein Urteil gebildet ihn verurteilt. Weil es leicht ist, man nicht denken muss. "Einer muss es immer sein, einer muss ganz allein. Erkennen und benennen", singen Kettcar.

Dieses Mal ist es anders. Ich stehe erstaunt da, weil ich sehe, wie er damit umgeht. Seit ich ihn kenne, sage ich ihm, wie sehr ich sein Vermögen bewundere, mit kritischen Situationen umzugehen. Ich frage ihn, wie er es schafft, Negatives abzuhaken und nach vorne zu schauen. Er sagt, er weiß nicht, wie er das macht.

Ich habe seit Donnerstag vergangener Woche erkannt, wer meine Freunde sind. Wen ich um Rat fragen kann, wer Rat gibt, wer nichts verlangt, wer sagt: "Wir haben uns so lang nicht mehr gesehen, rufe an, wenn du in der Nähe bist, wir gehen auf einen Kaffee."

B. sagt von sich selbst, er sei naiv. Ich glaube nicht uneingeschränkt das, was mir die Menschen sagen. Aber ich glaube meinen Freunden, weil ich sie im Licht der Wirklichkeit wahre Freunde sind.

Spread the word
Axel Maier

November 06, 2007

Mein Friseur hats drauf!

Mein letzter Termin beim Friseur musste aufgrund einer Veranstaltung in Wien in ein enges Zeitkorsett geschnürt werden: färben, schneiden, stylen...das ganze Programm dauert erfahrungsgemäß gute drei Stunden. Damit sich alles ausgeht, bin ich eine der ersten Kundinnen an jenem Tag. Womit niemand rechnen konnte war ein kleiner, feiner Feueralarm, der eine Räumung des gesamten Gebäudes nach sich zog. So stehe ich ca. 20 Minuten mit nassen Haaren in der Kälte und sehe meine Zeitplanung für den Tag den Bach runter gehen. Alles in allem ziemlich ärgerlich. Meiner Friseurin, die ja nichts für den Vorfall kann, ist die ganze Sache sichtlich unangenehm. Aber es bleibt nicht bei entschuldigenden Worten. Für die Unannehmlichkeiten gibt's neben Kaffee und einer ausgedehnten Kopfmassage -20% auf die Gesamtrechnung. Danke, ich komme wieder. Connie Ortner

October 17, 2007

Judy Garland, Zagreb und Word-of-Mouth

Zwischen meinem letzten Eintrag und diesem hier, habe ich wie  Judy Garland in "Der Zauberer von Oz" meine kleinen Füße zusammengeschlagen, ganz oft gesagt: "There is no place like home!" und schwuppdiwupp sitze ich wieder in meinem Büro in Klagenfurt. Soweit ich mich noch an meinen Zagreb-Traum erinnern kann, habe ich in der kroatischen Hauptstadt mehr Verkehrsregeln gebrochen, als in meinen vorangegangenen 38 Lebenslenzen zuvor, aber der Weg raus und back to K. ist geglückt.

Dennoch resümiere ich die Zeit in Zagreb positiv. Dies deshalb, weil ich gestern nicht nur die Gelegenheit hatte, Martin Oettings Vortrag zu lauschen, sondern auch noch ein extrem witziges und anregendes Gespräch mit ihm über Web 2.0, Word-of-Mouth, Opinion Leaders und was weiß ich, was wir noch in 45 Minuten untergebracht haben, führen konnte.

Martins Vortrag war eine spannende Zusammenfassung über das Thema Word-of-Mouth. Sein Ansatz in aller Kürze: Damit Mundpropaganda stattfinden kann, benötigt man drei Dinge:

  1. ein ansteckendes Produkt/Service
  2. ansteckende Werbung
  3. ein Umfeld, dass sich gegenseitig ansteckt bzw. anstecken lässt

Am besten alle drei gemeinsam - (wobei Martin allen, die word-of-mouth nur als viral marketing verstehen wollen, folgende provokante Frage ins Stammbuch schreibt: 

"Why do you want your costumers to spread funny ads?")

Weiter gings mit seiner Darstellung der Arbeitsweise von trnd, für die er arbeitet und die in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit ungefähr 50.000 Mitgliedern Produkte durch word-of-mouth verbreitet. Das Konzept ist dem der BzzAgents ähnlich, und wurde bereits in über 40 Projekten umgesetzt.

Martins Präsentation, die über eine Stunde dauerte, hat die Zuhörer gefesselt, die Fragen im Anschluss waren - und das soll keineswegs abwertend klingen - so wie immer, wenn Menschen zum ersten Mal mit dem word-of-mouth Ansatz konfrontiert werden.

Wer wissen will, was Martin Oetting sonst noch denkt, der möge bitte seinen Blog oder das Buch lesen, an dem er mitgeschrieben hat.

Wie gesagt, bevors für mich zurück ging, konnte ich noch ein Gespräch mit Martin führen, dass mich begeistert hat, weil es uns gelungen ist, mit der notwendigen Portion Humor über Mundpropaganda miteinander zu diskutieren - obwohl Martin mit einer hartnäckigen Verkühlung zu kämpfen hatte.

Zwei Fragen bleiben für mich dennoch offen:

  1. habe ich jetzt in meiner Zusammenfassung irgendetwas hineingeschrieben, dass Martin Oetting davon abhalten könnte, mein Video-Interview, das ich ihm gegeben habe, NICHT auf seinem Blog zu veröffentlichen?
  2. hat mich der Mann in der kurzen Zeit angesteckt, oder hab ich mir meinen Schnupfen schon vorher irgendwo anders eingetreten?

Spread the word and spread a smile
Axel Maier

October 16, 2007

Leider versteh ich kein Kroatisch!

Der Tag hier in Zagreb geht dem Ende zu und ich habe bis auf Martin Oettings Vortrag nur wenig verstanden. Der Kongress läuft in der Landessprache ab, ich versteh nichts. Das, was ich mitbekomme, kommt mir bekannt vor, derzeit referiert Marko Rakar, Kroatiens bekanntester Blogger.

Die Charts, die Marko präsentierte, kamen Martin Oetting und mir bekannt vor, auch die vorgestellten Autoren - wie Malcolm Gladwell, Andy Sernovitz und Chris Anderson - gehören zu den "üblichen Verdächtigen". Die WOM-Hitparade scheint international zu sein.

Überraschend an dieser Veranstaltung ist, dass der Großteil des Tages sich um politische Öffentlichkeitsarbeit und Word-of-Mouth handelt. Der Einlader, IMC, hat einen großen Schwerpunkt im Bereich Politik und arbeitet auch für einen Kandidaten, der sich demnächst um den Job als kroatischer Ministerpräsident bewirbt.

Über Martin Oettings Vortrag berichte ich später - er schaut mir nämlich über die Schulter und beim Schreiben lass ich mir nicht gerne zuschauen ;-))

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Axel Maier

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